Nach der kleinen Reise Berlin-Tegel - Philadelphia - San Fancisco - Charlotte - Salisbury, bin ich nun angekommen im 25.000er-Städtchen Salisbury.
Aber kurz einen Schritt zurück. Die paar Tage in Berkeley, CA waren grandios. Ca. 30 Fulbrighter aus aller Welt, wir hatten ein paar Vorlesungen, Campusrundgang an der UC Berkeley und eine Stadtrundfahrt. Ein kurzes aber rundes Programm.
Beeindruckt hat mich die Uni, riesiges Areal, beste Ausstattung und eine nette Umgebung. Ist übrigens eine staatliche Uni und schon zu haben für 10.000$ pro Jahr. Konkurrenz-Uni ist Standford und es gibt hier einen Witz der mit Standfordium zu tun hat (das gibt es nämlich NICHT, dafür aber Berkeleyium (o.ä.) und Californium). Es gibt 27 Bibliotheken auf dem Campus und jede Menge Nerds, die sich hier aber auch gut austoben können ;) Wenn so ein Uni-Leben mit Studiengebühren aussieht, dann werde ich da glaube noch mehr zum Unterstützer!
Die Stadttour durch SF war typisch amerikanisch. Rein ins Auto (ein umgebautes Cable Car, welches auf Räder gesetzt wurde) und die Hänge auf und ab. Eine grandiose Stadt, wirklich ungewöhnlich. Leider viel zu wenig Zeit, sodass ich auf jeden Fall nochmal hierher zurück kommen muss.
In dieses wenigen Tagen schon vieles gesehen, aber einiges ist noch unklar... Was antwortet man auf "How are you?". Insb. wenn es der Kerl hinterm McDonalds Schalter sagt, gerade nachdem man ihn das erste mal angeguckt hat. Und gibt es eigentlich auch "normale Restaurants" hier und nicht nur eine FastFood-Kette nach der anderen?
... Und so beginnt das Kleinstadtleben an der Ostküste. Stay tuned.